Aktuelles, Presseberichte

Allgemeine Zeitung 20.06.2018 - Schornstein auf Heiligkreuz-Areal in Mainz wird gesprengt

MAINZ - Der knapp 60 Meter hohe Schornstein des ehemaligen Heizwerks auf dem früheren IBM-Gelände wird am Freitag, 22. Juni, um 13 Uhr gesprengt. Dies teilen die Mainzer Stadtwerke mit. Das Heiligkreuz-Viertel werde deshalb weitläufig um die Sprengstelle abgesperrt.

 

Die Mainzer Stadtwerke, die diesen Teil des neuen Wohnquartiers gemeinsam mit der Stadt entwickeln, rechnen nicht mit Beeinträchtigungen für die Anwohner oder den Verkehr auf der Hechtsheimer Straße. Die Sprengung wird aber in der Nachbarschaft möglicherweise zu hören sein.

 

Die Stadt Mainz wird im neuen Heiligkreuz-Viertel zusammen mit der Mainzer Stadtwerke AG sowie den beiden privaten Partnern, der Ten Brinke Projektentwicklung und der Firmengruppe Richter, in den nächsten Jahren rund 2000 neue Wohnungen sowie attraktive Büro- und Gewerbeflächen realisieren. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf bezahlbaren Mietwohnungen, darunter 25 Prozent öffentlich gefördertes Wohnen, sowie Angebote für Senioren und Baugemeinschaften.

 

Quelle: http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/schornstein-auf-heiligkreuz-areal-in-mainz-wird-gesprengt_18864335.htm

Wir haben das Clean Advantage Zertifikat 2017 erhalten.

Clean Advantage Zertifikat

WIESBADEN - (cox). Direkt gegenüber dem Luisenforum ist die Luft nicht prickelnd: Beim Abriss des Hauses Kirchgasse Nummer 13 kriecht der feine Staub vom Bauschutt in Ohren, Augen und Nase – da nutzt auch das Wasser nichts, das vom Abrissunternehmen kontinuierlich auf die Gemäuerreste gespritzt wird. An der Stelle des Hauses, das zuletzt einen Handy-Laden beherbergte, baut ein privater Investor neu.

 

Der Abriss übrigens sorgt nur vereinzelt für ungeteilte Aufmerksamkeit, hin und wieder bleiben Passanten stehen und schauen zu. Die Gäste des im Luisenforum beheimateten Eiscafés „Cremino“ indes geben sich unbeeindruckt: Sie sitzen an ihren Tischen dicht am Bauzaun und genießen zum Baggerlärm einen Bananensplit.

 Wiesbadener Kurier 07.08.2017

Quelle: http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/nachrichten-wiesbaden/hausnummer-13-ist-in-der-wiesbadener-kirchgasse-abgerissen_18091456.htm

Mainzer Allgemeine Zeitung 01.08.2017

Von Carina Schmidt

MAINZ - Kabelberge verteilen sich über den Boden. Metallplatten werden von der Decke gerissen. Das Chaos ist gewollt, denn die Bauarbeiter arbeiten buchstäblich mit Hochdruck am Abbruch der alten Hallen auf dem ehemaligen IBM-Gelände. Wenn alles nach Plan verläuft, kann Anfang September der Spatenstich für den ersten Bauabschnitt auf dem insgesamt 30 Hektar großen Heiligkreuz-Areal gefeiert werden.

 

1500 Quadratmeter für Tegut, 500 für Rossmann

Wie mehrfach berichtet, sollen an der Hechtsheimer Straße nach dem Entwurf des Wiener Architekturbüros „Hermann und Valentiny“ insgesamt 242 Wohnungen und ein Nahversorgungszentrum entstehen.

 

„Ein bis fünf Geschosse sind für die zwei Gebäude mit einer Bruttogeschossfläche von 55.000 Quadratmetern geplant“, informiert Wolfram Richter, der sich mit Albert ten Brinke zu der Projektgesellschaft „Richter und Ten Brinke Gruppe“ zusammengeschlossen hat. Eines der beiden Gebäude soll einen Durchbruch erhalten, durch den eine neue Straße führen wird.

 

Während das Erdgeschoss komplett für Geschäfte reserviert ist, sind in den oberen Stockwerken Mietwohnungen vorgesehen (39 mit fünf Zimmern, 31 mit vier Zimmern, 85 mit drei Zimmern, 84 mit zwei Zimmern und drei mit einem Zimmer). 61 Appartements werden barrierefrei und damit rollstuhlgerecht sein. Insgesamt sollen 125 Wohnungen sozial gefördert werden.

 

Um die Blöcke herum sollen Arkaden-Gänge mit einer Tiefe von fünf Metern und einer Höhe von sechs Metern führen, die in einen Quartiersplatz münden. Die Wohnungen, die zur Hechtsheimer Straße liegen, sollen alle eine Loggia erhalten. Dahinter wird sich ein sogenannter Lichtbrunnen befinden, der eine Frischluftzufuhr-Öffnung nach unten zum Arkadengang hat und zum Himmel ebenfalls geöffnet ist.

 

Kita für 154 Kinder geplant

Als Nahversorger hat sich die Projektgesellschaft für Tegut entschieden. „Das Unternehmen wurde frühzeitig in die Planung eingebunden, damit die Räumlichkeiten nach deren Vorstellungen gestaltet werden können“, sagt Albert ten Brinke. 1500 Quadratmeter stehen dem Vollsortimenter zur Verfügung. Weitere 500 Quadratmeter wird der Drogeriemarkt Rossmann mieten. Außerdem sind im Erdgeschoss ein Bäcker, eine Metzgerei, eine Eisdiele und eine Kita mit sieben Gruppen für 154 Kinder vorgesehen.

 

Vor dem Haus sind 220 Parkplätze geplant, die in erster Linie Kunden zur Verfügung stehen werden. Für die Anwohner ist eine Tiefgarage vorgesehen. Ende 2018/Anfang 2019 soll das rund 100 Millionen teure Projekt fertiggestellt sein. „Die Grundstücksangelegenheiten sind geregelt, der Bauantrag wurde bereits im März eingereicht“, sagt Wolfram Richter. „Jetzt warten wir quasi täglich auf die Baugenehmigung.“

 

Für Richter und ten Brinke, die schon mehrere Projekte zusammen verwirklicht haben, sei das Vorhaben in Mainz besonders interessant, weil es an der Nahtstelle von Oberstadt und Weisenau entsteht und damit zwei Stadtteile verbindet.

 

Quelle: http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/heiligkreuz-areal-in-mainz-supermarkt-und-242-wohnungen-statt-alten-ibm-hallen_18080055.htm

Von Johannes Götzen

az 14 02 2017 wormser sporthallen sind wieder freigegeben

WORMS - Es gibt keine weiteren Hiobsbotschaften. Die Stadt Worms hat vermeldet, dass nun alle Untersuchungen von abgehängten Decken beendet werden konnten. Es sind jetzt keine weiteren mehr dabei, die komplett entfernt werden müssten. Damit konnte nun ein „Fahrplan“ für die zum Glück kleine Zahl an Deckensanierungen aufgestellt werden.

 

Die Stadt Worms musste in den vergangenen Wochen insgesamt elf Turn- und Gymnastikhallen schließen, um die Deckenkonstruktionen auf ihre Sicherheit hin zu überprüfen (wir berichteten). Jetzt seien die Ergebnisse allesamt von dem damit beauftragten Statiker ausgewertet worden, teilte die städtische Pressestelle mit. Außer den Sporthallen der Grundschule in Heppenheim, der Karmeliter-Realschule plus sowie der Gymnastikhalle der Staudinger-Schule können damit nun alle Sportstätten wieder freigegeben werden. In den drei genannten Hallen sowie in der Staudinger-Grundschule müssen die Decken allerdings vollständig demontiert werden.

 

Die entsprechenden Arbeiten in der Staudinger-Grundschule haben bereits am Freitag begonnen. Diese war Auslöser für die umfangreichen Überprüfungen gewesen: Im Januar hatte dort während des Unterrichts eine Deckenkonstruktion nachgegeben. Die Lehrerin hatte richtig reagiert und die Kinder hinausbegleitet, es ist niemand zu Schaden gekommen. Die Stadt hatte daraufhin alle Räumlichkeiten mit ähnlichen Deckenkonstruktionen gesperrt und eingehend von zwei externen Experten überprüfen lassen.

 

In der Staudinger-Grundschule werden nun im ersten von vier Gebäuden die Decken ausgebaut. In der Neuhauser Grundschule sollen nun ebenfalls nach und nach alle vier Pavilloneinheiten von den alten Decken befreit werden. In den Demontagepausen, in denen die Elektriker tätig sind, wird die Firma die Deckenkonstruktionen in der Sporthalle in Heppenheim und in der großen Sporthalle des Eleonoren-Gymnasiums entfernen. Dort ist es zwar nicht eine abgehängte Decke, die Sorgen bereitet, aber es gibt große Feuchtigkeitsschäden. In der Sporthalle des Gymnasiums waren bereits im November vergangenen Jahres bei der Überprüfung der Deckenplatten Feuchteschäden entdeckt worden. Dadurch ist die Standsicherheit der Decke nicht mehr gewährleistet. Bis nach den Sommerferien soll die Halle wieder nutzbar sein.

 

Zu guter Letzt werden noch die Decken in der Gymnastikhalle der Staudinger-Schule und in der Sporthalle der Karmeliter-Schule demontiert, so die Stadt.

 

Die Ursache

Die Prüfungen haben ergeben, dass die Decken in der Staudinger- Grundschule und den elf untersuchten Sporthallen alle ähnlich aufgebaut sind: Die Platten wurden mit Nägeln an einer Unterkonstruktion aus Holzlatten befestigt.

 

Bei den Decken, die nun erneuert werden müssen, wurden jedoch zu wenige Nägel verwendet. Zudem waren die Holzlatten so angebracht, dass die schmale Seite nach unten zeigte, wodurch weniger Halt für die wenigen Nägel blieb.

 

Aus Sicht der Stadt sind die Montagearbeiten in diesen vier Objekten damals also fehlerhaft erfolgt. Ob sich die Firma oder die Firmen, die dafür verantwortlich sind, noch herausfinden lassen, ist noch offen.

 

Quelle: http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/rheinhessen/wormser-sporthallen-sind-wieder-freigegeben_17680390.htm