Projekte

Bürogebäude, Kennedyallee, Frankfurt

Das Gebäude wurde ehemals von der Hoechst AG in 2 Bauabschnitten 1955/1965 als Bürogebäude errichtet und ist mittlerweile als Einzeldenkmal eingestuft.

Der Bauherr hat sich entschlossen eine komplette Revitalisierung incl. Erneuerung der Fassade und Fenster durchzuführen, um in der interessanten Lage modernste Büroflächen anbieten zu können.

Bei der Fassadensanierung wird Dimensionierung und Materialität des Bestandes trotz Einhaltung der EnEV gewährleistet. Die Fenster sind moderne Kastenfenster mit integriertem Sonnenschutz.

Im Inneren werden die tragenden Flurwände beidseitig in Pfeiler/Durchbrüche aufgelöst, um Transparenz zu schaffen und moderne Bürokonzepte realisieren zu können. Es entstehen pro Geschoss 2 Nutzungseinheiten, die frei einteil- und möbilierbar sind. Bürogebäude - Kennedyallee - 01-2014

Quelle: http://www.pmarchitekten.de

Fotos vom Gemeindehausumbau (Dez 2012-Jan 2014)

Weitere Bilder: http://www.luthergemeinde-mainz.de

Sanierung der Kita Spatzennest in Guntersblum geht ins Geld

27.07.2013 - GUNTERSBLUM
Von André Domes

Nachdem im benachbarten Grundschulgebäude gefährliche Glaswolle entdeckt worden war, zeichnete sich das Problem schon ab. Nach einem genaueren Blick unter die Deckenkonstruktion ist es nun Gewissheit: Auch die Kindertagesstätte Spatzennest ist mit Glaswolle gedämmt.

Sicherheit geht vor
Die Entfernung und Entsorgung des als krebserregend geltenden Stoffes, schätzt Ortsbürgermeister Reiner Schmitt, könnte mit knapp 180 000 Euro zu Buche schlagen. Dennoch sei für ihn die Entsorgung keine Frage: „Die Sicherheit der Kinder geht natürlich vor." In der kommenden Woche beschäftigt sich der Ortsgemeinderat in einer Sondersitzung mit der Thematik und wird über einen Grundsatzbeschluss zu entscheiden haben.

Zumindest, was den Organisationsaufwand betrifft, würde sich, die Zustimmung des Rates vorausgesetzt, die Entsorgung im Falle der Kita aber weniger problematisch gestalten als in der Grundschule. Da ohnehin eine umfangreiche Sanierung des Gebäudes bewilligt und angesetzt ist, das Dach der Kita wird für rund 200 000 Euro grundlegend saniert, könnte die Entsorgung in die bereits genehmigte Maßnahme zeitlich integriert werden. „Der Umzug der Kinder für acht bis zehn Wochen ist schon organisiert", berichtet Schmitt. Untergebracht werden die vier Kindergartengruppen ab Beginn der Arbeiten im Dorfgemeinschaftshaus und im Zwergenpalast. Die im DGH aktiven Vereine weichen in der Zeit auf andere Quartiere aus. „Da muss ich den betroffenen Vereinen und auch den Kirchen einmal herzlich Danke sagen, alle haben sehr viel Verständnis gezeigt", freut sich der Ortsbürgermeister, der durch die Nutzung des DGH rund 30 000 Euro für eine ansonsten nötige Containerlösung einsparen kann.

Das Gebäude der Kita Spatzennest stammt aus der gleichen Bauzeit wie die Grundschule und ist ähnlich konstruiert. Lediglich die später angebauten Bewegungs- und Ruheräume der Einrichtung seien nicht mit der Glaswolle belastet, erklärt Schmitt. Da das Dach im Zuge der dringend nötigen Sanierung ohnehin abgedeckt wird, habe man geprüft, ob die Glaswolle auch von außen entfernt werden könne.

Dies sei aber nicht der Fall. So müssen in den betroffenen Räumen die Deckenverschalungen abmontiert werden und das Material, so wie auch in der Grundschule, von innen entfernt werden. Dies, so Schmitt, biete aber die Chance, dass Gewerke innen und außen gleichzeitig arbeiten.

Um die Decke bald nicht noch einmal abmontieren zu müssen, würde man im Falle einer Genehmigung durch den Rat auch gleich die dort befindlichen Elektroleitungen erneuern, die noch aus der Bauzeit in den 1960er Jahren stammen. Diese Arbeit können Mitarbeiter des Bauhofs übernehmen, sodass eine Fremdvergabe unnötig ist.

Bis Ende Oktober
Er sei „guter Hoffnung", sagt Schmitt, dass die gesamte Maßnahme, Dachsanierung und Glaswolle-Entsorgung, bis Ende Oktober abgeschlossen werden kann: „Der Zeitkorridor ist ziemlich eng. Im November ist Guntersblumer Markt, dann muss alles fertig sein."

Quelle: http://www.allgemeine-zeitung.de

Prinzessin Lillifee ausgesperrt

03.08.2012 - NACKENHEIM
Von Dieter Oberhollenzer

Nachdem im benachbarten Grundschulgebäude gefährliche Glaswolle entdeckt worden war, zeichnete sich das Problem schon ab. Nach einem genaueren Blick unter die Deckenkonstruktion ist es nun Gewissheit: Auch die Kindertagesstätte Spatzennest ist mit Glaswolle gedämmt.

Bei Farbkonzept für fast fertigen Nackenheimer Neubau bleibt nur Pink ausgeklammert
Fast die ganze Farbpalette findet sich an der Fassade und in den Klassenzimmern wieder. „Das hat nichts mehr mit der Monotonie und der Langeweile von früher zu tun", unterstreicht Bauleiter Thomas Leyendecker beim Rundgang mit der AZ durch die fast fertige neue Carl-Zuckmayer-Grundschule in der Pommardstraße. Einweihungstermin ist der 25. August.

Individueller Touch
Mit einem zweifarbigen Bodenbelag aus Linoleum erhält jedes der Klassenzimmer einen ganz individuellen Touch, jeweils eine Farbe setzt sich in den Flur fort und erleichtert dem Schüler die Identifikation mit „seinem Raum". Die letzten grünen, blauen, gelben und roten Streifen werden in den unterschiedlichsten Kombinationen verlegt. Aber eine ganz spezielle Farbe, nämlich Pink, bleibt beim abgestimmten Farbkonzept ganz bewusst ausgeklammert. Den Grund verrät VG-Bauamts-Leiterin Silvia Dotzauer: „Die Schulleitung will kein Prinzessin-Lillifee-Zimmer. Denn dann gehen die Jungs da nicht mehr rein."

Wenn man die zweigeschossige Schule mit den farbig abgesetzten Fassadenfeldern und dem Sonnenschutz durch den Haupteingang betritt, fällt die Orientierung im architektonisch gelungenen Foyer nicht schwer. Großzügiger Mehrzweckraum, Lehrerzimmer und Verwaltung sowie Toiletten sind schnell erreicht. Um die Ecke befinden sich die Räumlichkeiten für die Betreuende Grundschule. Eine Treppe - das Geländer soll in den nächsten Tagen montiert werden - führt nach oben in den ersten Stock. Dort reiht sich ein Klassenraum mit großer Fensterfront an den anderen. Überall fallen die Schallschutzdecken auf. „Nichts hallt und schallt mehr", sagt Dotzauer.

Die Handwerker setzen zum Endspurt an. Da noch ein Pinselstrich, dort noch ein Türblatt. Auch die Bodenfliesen im Erdgeschoss sind inzwischen akkurat verlegt. „Die waren zunächst total aus dem Winkel", schildert der Bauleiter den Grund dafür, dass die Fliesen wieder herausgerissen und neu ausgerichtet worden sind. Die bestellten Möbel sind zwischengelagert.

Nach den Sommerferien werden die über 200 Grundschüler zunächst weiterhin ihre bisherigen Räumlichkeiten nutzen. Die große Einweihung der benachbarten neuen Schule geht am 25. August über die Bühne. Danach ist der Umzug geplant. Wegen der zwischenzeitlich gesetzlich geregelten Absenkung der Schülermesszahlen reicht der Platz im Neubau aber bald nicht mehr. Ein Erweiterungsbau, im Rohbau bereits fertig, bietet Platz für weitere vier Klassenzimmer. Einzugstermin soll Ende 2012 sei. Neubau und Anbau kosten die Verbandsgemeinde als Schulträger insgesamt 5,4 Millionen Euro. „Wir sind im Zeit- und Kostenplan", versichert Bürgermeister Dr. Robert Scheurer.

Abriss in Herbstferien
In den Herbstferien soll mit dem Abriss der dann nicht mehr benötigten alten Grundschule begonnen werden. Doch bevor die Bagger anrücken und die maroden fünf Gebäudeteile mit zwei Treppenhäusern aus den 60er Jahren niederlegen, absolvieren Feuerwehr und Polizei noch eine groß angelegte Katastrophenübung. „Mit Geiselbefreiung und allem, was dazugehört", so Silvia Dotzauer. Für die Grundschüler in der Pommardstraße wird es in den nächsten Wochen und Monaten bestimmt nicht langweilig.

Quelle: http://www.allgemeine-zeitung.de

Hallenbad-Sanierung: Planungen auf der Zielgeraden

Neu-Isenburg - Es ist das größte Bauprojekt dieses Jahres. Für 8,13 Millionen Euro wird die Stadt das Hallenbad sanieren und umbauen. Mit dem Ende der Saison im April soll es losgehen. Katrin Stassig

Im nächsten Winter bleibt das Bad geschlossen, die Neueröffnung ist für Herbst 2013 vorgesehen. „Wir sind bei den Planungen auf der Zielgeraden", sagt Eberhard Röder, Geschäftsführer der Stadtwerke, die das Schwimmbad betreiben. „Alle erforderlichen Unterlagen liegen dem Bauamt zwecks Prüfung vor." Die Baugenehmigung erwartet Röder für Februar. Aufgrund der Größe des Projekts erfolgt eine europaweite Ausschreibung. Einige kleinere Anteile können an lokale Firmen vergeben werden.

Nach derzeitigem Stand der Planungen sollen die Arbeiten in der 16. Kalenderwoche beginnen. Als erstes rücken die Abrissbagger an. Die Pavillons am Eingang kommen weg. Da dieser Bereich komplett neu gestaltet wird, richten die Stadtwerke eine provisorische Haupt- und Nebenkasse für das Freibad ein, dessen Betrieb normal weiterläuft. Um Engpässe zu vermeiden, wird es einen separaten Eingang für Dauerkartenbesitzer geben. Die Umkleiden im Freibad sind vom Umbau nicht betroffen, dort wird während der Winterpause lediglich die Außenfassade erneuert. Die Freibadsaison wird je nach Wetterlage bis in den Oktober ausgedehnt.

Komplett entkernt und energetisch saniert
Das Hallenbad wird komplett entkernt und energetisch saniert. Der Bau stammt aus den siebziger Jahren. „Es gab damals eine Umfrage unter den Isenburgern", erinnert sich Bürgermeister Herbert Hunkel (parteilos). „Wollt ihr ein Bürgerhaus oder ein Hallenbad?", lautete die Frage. Die Antwort fiel eindeutig aus.

Nach der Eröffnung Ende 1971 florierte das Bad. Hunkel erzählt von langen Schlangen an den Kassen – erst wenn ein Badegast ging, konnte der nächste rein. 200.000 Besucher pro Jahr zählten die Stadtwerke zu den Hochzeiten im Hallenbad. 40 Jahre später sind es nur noch etwa 40.000.

© StassigEberhard Röder erläutert die Pläne.

Eberhard Röder begründet das zum einen mit dem veränderten Freizeitverhalten. Die Zeiten, in denen das Schwimmbad ein Treffpunkt für Jugendliche war, sind vorbei. Zum anderen ist das Bad natürlich in die Jahre gekommen und entspricht nicht mehr den Vorlieben der Gäste. Es gibt nur ein Becken, was zu Interessenskonflikten führt, und der Wellenbetrieb ist nicht mehr gefragt.

Becken für Nichtschwimmer sowie einen Eltern-Kind-Bereich
Nach dem Umbau ändern die Stadtwerke auch ihr Betriebskonzept. Ab 2014 sollen Hallen- und Freibad zu weiten Teilen parallel betrieben werden. „Wir denken, dass wir uns das durch die energetische Sanierung leisten können", meint der Geschäftsführer. Auf dem Dach wird eine Solaranlage eingerichtet (für 124.000 Euro).

Der Umbau kostet viel Geld, und so bleibt es nicht aus, dass danach die Eintrittspreise erhöht werden. „Wir sind derzeit eines der preiswertesten Schwimmbäder im Kreis", sagt Röder. Die Stadtwerke prüfen aktuell noch verschiedene Tarifmodelle. Wie wird die Sanierung finanziert? Das Land Hessen zahlt einen Zuschuss von 1,2 Millionen Euro. Die Stadt löst Rücklagen in Höhe von 4,3 Millionen auf und nimmt einen Kredit über 1,13 Millionen auf. Außerdem leihen sich die Stadtwerke 1,5 Millionen bei der Stadt. In den Kosten enthalten ist auch die Erweiterung des Sportamts für 241.665 Euro.

Quelle: http://www.op-online.de

Hallenbadumbau beginnt

Große zweitägige Abschiedsparty im April unter dem Motto „Die letzte Welle".
„Es ist soweit: Direkt nach der „letzten Welle" am 15. April, beginnt der aufwendige Umbau des Hallenbades," verkündet Eberhard Röder, Geschäftsführer der Stadtwerke GmbH, den offiziellen Start für den geplanten Neubau. Zum letzten Mal wird die Durchsage des Schwimmmeisters zu hören sein und das gluckernde Geräusch, wenn das Wasser aus dem höher gelegenen Reservoir in das Wellenbad geleitet wird, um das Kommen der Wellen zu verkünden.

Unter dem damaligen Bürgermeister Ludwig Arnoul wurde am 9. Oktober 1971 das Wellenbad in Neu-Isenburg eröffnet. Es war die Attraktion im Rhein-Main-Gebiet. Die Menschen standen Schlange, um sich in Wellen und Wasser zu stürzen. Im Laufe der Zeit wurden immer mehr „Erlebnisbäder" errichtet, die Wellen waren nicht mehr die Attraktion für die Besucher von außerhalb, die dafür auch einen weiten Anfahrtsweg in Kauf nahmen. Nur die Neu-Isenburger blieben ihrem Schwimmbad treu.

Das Isenburger Schwimmbad war zu seiner Zeit eines der modernsten Bäder in der Region. Nach 40 Jahren Betrieb ist eine Modernisierung und Renovierung nun unumgänglich geworden. Dafür machten sich auch Bürgermeister Herbert Hunkel, Erster Stadtrat Stefan Schmitt und Theo Wershoven, Dezernent für Kultur und Sport, stark.

Um den Badebetrieb nur kurzfristig einzuschränken, wurde die Bauzeit so gelegt, dass nur eine Hallenbadsaison davon betroffen ist. Während der ganzen Bauzeit wird im Sommer 2012 der Badespaß im Freibad nur geringfügig gestört.

Das Hallenbad wird in dieser Zeit komplett entkernt und saniert, die Außenfassade der Freibadumkleiden wird in diesem Zusammenhang dem neuen Gesamtbild angepasst. Spätestens ab Oktober 2013 haben die Badegäste wieder ihr Hallenbad zurück. Es ist dann nicht nur schöner, sondern auch umweltfreundlicher – durch eine Solaranlage und eine energetische Sanierung. Doch damit nicht genug: Die Besucher des neuen Hallenbades können sich auf mehrere Becken, eine Kletterwand, Gastronomie und eine Sauna freuen.

Bevor das alles geschehen wird, veranstaltet die Stadtwerke Neu-Isenburg GmbH ein großes, zweitägiges Fest. Von Samstag 14. April bis Sonntag 15. April, sind allen Bürgerinnen und Bürgern recht herzlich eingeladen, den Abschied von ihrem Hallenbad gemeinsam zu feiern - bevor am Sonntag, den 15. April, Bürgermeister Herbert Hunkel, gegen 14 Uhr, zum letzen Mal im Hallenbad die letzte, perfekte „Welle" an den Start schickt.

Am Samstag geht es mit Aqua-Scootern, Wasserspielzeugen und vielem mehr beim „Kinder-Spiel-Nachmittag" los. Abends folgt mit der „Beachparty" ein weiterer Höhepunkt des Tages. Ab 19 Uhr verwandelt sich das Hallenbad und das Schwimmbadfoyer in eine Partyzone. Ein angesagter DJ legt bis 23 Uhr einen Hit nach dem anderen auf (Einlass ab 16 Jahren) und wird den Gästen einheizen.

Am Sonntag, 15. April, geht es um 10 Uhr gleich weiter, mit einem Sektempfang für die ersten Gäste. Auch die Kinder kommen wieder auf ihre Kosten, zum Ausprobieren gibt es Aqua Balls und eine Menge Spaß bei den Wasserwettbewerben wie Ringe-Tauchen oder einem Luftmatratzen-Wettrennen. Wer will, kann zum letzten Mal im alten Hallenbad zwischen 11 Uhr und 15 Uhr sein Schwimmabzeichen kostenlos erwerben. Auf dem Programm steht auch ein Preisausschreiben mit tollen Gewinnen. Fragen zum Umbau, wird Eberhard Röder den Besucherinnen und Besuchern am Sonntag, 15. April, ab 14 Uhr, bei Kaffee und Kuchen beantworten. Selbstverständlich kann bei freiem Eintritt an beiden Tagen im Schwimmbad noch einmal ausgiebig geschwommen werden. Das aktuelle Party-Programm liegt im Rathaus, in der Hugenottenhalle, in den Bürgerämtern, im Hallenbad und bei den Stadtwerken Neu-Isenburg GmbH aus.

Quelle: http://www.neu-isenburg.de

Dorfgemeinschaftshaus Rohrbach
Das Rohrbacher Dorfgemeinschaftshaus steht seit seiner Errichtung im Jahre 1977 im Mittelpunkt des kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Lebens der Ortsgemeinde Rohrbach.

Das Dorfgemeinschaftshaus ist die wichtigste Begegnungs- und Kommunikationsstätte in Rohrbach. Nicht nur tagen hier oft die kommunalen Gremien. Es ermöglicht auch den Vereinen, die das Haus gerne zur Durchführung ihrer Veranstaltungen nutzen, ein vielseitiges kulturelles Angebot auf die Beine zu stellen. Entsprechend der Mehrzweckfunktion ist das Dorfgemeinschaftshaus – neben den Außenanlagen wie Fußballplatz und Volleyballfeld – auch die wichtigste Sportstätte der Rohrbacher Sportvereine. Außerdem nutzen die Grundschule und das Staatliche PAMINA Studienseminar für das Lehramt an Grundschulen die Räumlichkeiten für vielerlei Zwecke.

Um diesen hohen Ansprüchen auch weiterhin gerecht werden zu können, sind umfangreiche Umbauten und Erneuerungen geplant: Die voraussichtlichen Kosten belaufen sich auf 1.698.644,56 Euro. Hierzu hat das Land Rheinland-Pfalz eine Zuwendung in Höhe von 825.000,00 Euro bewilligt.

Das Leitkonzept, das der Sanierungsmaßnahme zugrunde gelegt ist, ist geprägt von der Idee, Jung und Alt zusammen zu bringen und Vielfalt unter einem Dach zu schaffen: Der offene Jugendtreff, die Bücherei und der Jugendraum der Landjugend werden hier in Zukunft ebenso untergebracht, wie ein Ortsbürgermeisterzimmer mit multifunktionellem Saal, der als Ratssaal der Ortsgemeinde dienen soll. Selbstverständlich spielen auch die barrierefreie Gestaltung und die energetische Sanierungen große Rollen für unser neues Dorfgemeinschaftshaus.

Zukunftsorientiert und nachhaltig verbessert wird das Dorfgemeinschaftshaus Rohrbach gemeinsam mit der Grundschule, den Sportanlagen, dem Kinderspielplatz und dem Park- und Festplatz zum attraktiven Dorfmittelpunkt.

Quelle: http://www.rohrbach-pfalz.eu

Kreisklinik Hofheim: Bagger rollen an

Vor mehr als 100 Jahren begründeten Nonnen das Hofheimer Krankenhaus. Nun sind die Tage des Gebäudes von 1902 gezählt.
Im August rücken die ersten Baumaschinen an, um den derzeit leerstehenden Teil des Krankenhauses abzureisen. Der Neubau soll in zwei Teilabschnitten im laufenden Betrieb erfolgen. Auf dem 21500 Quadratmeter großen Gelände sollen bis 2015 vier drei-und viergeschossige Pavillons entstehen, die miteinander verbunden sind. Der Haupteingang wird dann direkt gegenüber dem Parkdeck an der Lindenstraße liegen. Bestehen bleiben nur Verwaltungsgebäude und Personalwohnhaus. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 50 Millionen Euro. 30 Millionen übernimmt das Land Hessen, den Rest zahlt der Main-Taunus-Kreis als Träger der Klinik. Der hessische Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) überreichte gestern den Bescheid über die Fördermittel an den Aufsichtsratsvorsitzenden, Landrat Berthold Gall (CDU). Nach dem laut Gall in Hessen einmaligen Finanzierungsmodell des Private-public-partnership übernimmt eine Projektgesellschaft, bestehend aus den Firmen Vamed und Voest Alpina, Finanzierung und Bau. Im Gegenzug nimmt der Kreis dafür ein Darlehen auf und zahlt Leasingraten an die Gesellschaft. Nach 20 Jahren soll das Gebäude zu seinem Restwert in den Besitz des Kreises übergehen. Der Neubau in Hofheim ist Teil einer Neustrukturierung der Kliniken des Kreises. Der 40 Millionen teure Umbau in Bad Soden wurde jüngst mit der Einweihung eines Hubschrauberlandeplatzes abgeschlossen. Während in Bad Soden ein Schwerpunkt für operative Medizin geschaffen wurde, bietet der Standort Hofheim einen Schwerpunkt für konservative medizinische Leistungen wie Innere Medizin, Schlaganfallzentrum, Geriatrie und Psychiatrische Klinik, die nach Fertigstellung von der Fachklinik Hofheim in der Kurhausstraße in die Lindenstraße umziehen soll. Das neue Krankenhaus in Hofheim soll 170 Betten anbieten – derzeit sind es 138. Insgesamt werden dort 450 Mitarbeiter tätig sein.

Quelle: Frankfurter Rundschau - Claudia Horkheimer 13.07.2011

Heute beginnt der Abriss

03.08.2011 - MAINZ

Von Bernd Funke

FRAUENLOB-GYMNASIUM Stelzenbau kommt weg / Platz für Neubau
„Herr Bliemeister, darf ich?“ Die Zustimmung des Frauenlob-Direktors lässt den Abiturienten jubeln. Gemeinsam mit Klassenkameraden versucht er (ob der Sicherheitsverglasung zunächst vergeblich), eine Scheibe des „Stelzenbaus“ auf dem Schulhof des Gymnasiums einzuwerfen. Schließlich klirrt es doch - und keiner der Umstehenden, weder Baudezernentin Marianne Grosse noch Schuldezernent Kurt Merkator schreitet ein. Denn: Für den Abriss des in die Jahre gekommenen Anbaus des Frauenlob-Gymnasiums ist bereits der Bagger angerückt.

Eigentlich hätte Marianne Grosse das gelbe Ungetüm zumindest für die Fotografen bewegen sollen, die die Arbeiten fangen erst heute an. „Noch in den Ferien, wie versprochen“, freut sich die Baudezernentin und entschuldigt den recht späten Abbruchstart: „Wir haben unser Bestes getan.“
Gut acht Millionen Euro soll der an Stelle des Stelzenbaus entstehende, aber deutlich größer dimensionierte Neubau kosten. Und Schuldezernent Merkator bekräftigt, was alle Umstehenden, einschließlich Neustadt-Ortsvorsteher Niko Klomann, längst wissen: „Wir brauchen die Erweiterung.“ Der Neubau neben der baulichen „Patchworkschule“ (so Merkator), deren Hauptgebäude 1906 errichtet wurde, wird 39 Klassensäle aufnehmen, die neue Mensa, Bibliothek und Medienräume. Bis dahin werden allerdings, so schätzt Marianne Grosse, noch zwei Jahre ins Land gehen. Nach dem Abriss des Stelzenbaus gebe es zunächst „eine kleine Baupause“ bis zum Herbst geben. „Wir müssen die Haushaltsberatungen abwarten.“
Elternsprecher Bernd Hientzsch erinnert an kontrovers geführte Diskussionen, an Sicherheits- und Lärmbedenken, die geäußert worden seien: „Im vergangenen Jahr konnten wir auch den Eltern unserer neuen Schüler keine Perspektiven aufzeichnen.“ Den Abriss und den sich abzeichnenden Neubau kommentiert der Elternsprecher: „Das hätten wir uns früher gewünscht.“ Und Joachim Bliemeister lenkt ein: „Wir vertrauen auf die Worte und Zusagen der Politiker.“

Schulgebäude geht dahin

13.04.2011 - Die Rheinpfalz Kaiserslautern

Stück für Stück brachen in den letzten Tagen die Mauern des Gebäudeteils Benzinoring der Berufsbildenden Schule II Wirtschaft und Verwaltung in sich zusammen. Die begonnene Generalsanierung der Schule fordert ihren Tribut. Seit Mittwoch vergangener Woche haben sich die Schneidezähne des tonnenschweren Hydraulikbaggers Schritt für Schritt durch das Mauerwerk gefressen und haben Betonplatten, Dachgebälk und Stahlträger auseinandergebrochen. Ein Teil des Schulhofs gleicht einem Trümmerhaufen, aus dem die Baggerschaufeln Wertstoffe in Großcontainer fraktionieren.

In den nächsten Tagen wird auch das letzte Drittel des 1953 errichteten Gebäudes dem Erdboden gleichgemacht sein. Danach beginnt der eigentlich Abtransport der Gesteinsmassen. Eine Bewässerung vor und hinter dem Bauwerk dient der Eindämmung von Staubwolken. Bei Schülern und Lehrern sorgt der Abbruch des Gebäudes bei laufendem Schulbetrieb täglich für Aufmerksamkeit. Die konzentrierte Arbeit des Baggerführers zu verfolgen und die noch bis Ende Januar genutzten Klassenräume dahinschmelzen zu sehen, ist ein nicht alltägliches Ereignis. Ab Sommer soll an der Stelle in einem ersten Bauabschnitt mit dem Neubau des Gebäudeteils begonnen werden (wir berichteten).

Umbau Friedrich-Ebert-Schule Bad Homburg

Hier wollen wir den Umbau der Friedrich-Ebert-Schule am Unteren Mittelweg 24 beobachten und dokumentieren. Dazu gehen wir regelmäßig zu der Baustelle, machen Fotos und beschreiben, was wir gesehen haben.

Montag, 4. April 2011
In der alten Schule wurde schon alles abgerissen, was abgerissen werden sollte. Die Zäune sind abgerissen. (Sophie, Rebecca) Es waren viele Berge, Man kann die Schule kaum noch erkennen. Die Turnhalle ist weg und die Bücherei. Die Bauarbeiter räumen auf und bohren. (Jonathan)

Die Gesteinsbrocken werden zerkleinert und alles was abgerissen werden sollte, ist schon abgerissen. Der Rest des Gebäudes muss nur noch entkernt und renoviert werden. (Anna, Alice, Giuli)

An der alten Schule wurde die Fahrradständerüberdachung abgerissen. Während der Bagger die großen Steine kleiner machte, spritze aus einer Maschine Wasser, damit es nicht so staubte. Der Pavillion ist ein einziger Schutthaufen. (Katharina, Helena, Liisa)

Der ganz kleine Gebäudeteil wurde zerschmettert. Im Moment wurden die Steine verkleinert. Der andere große Gebäudeteil bleibt verschont. Das alles wurde mit Baggern erledigt. Wir fanden, dass die Arbeiter gut gearbeitet hatten. (Akseli, Gino)

Nun ist die Schule ganz weg, nur noch Geröll. Es hat sich viel geändert, denn vor ein paar Wochen, stand wenigstens noch die Vorklasse. Nur noch das Hauptgebäude der FES steht noch. Überall sind Bagger und Wasserkanonen.(Alexander)

Die alte Schule ist zum größten Teil abgerissen. Es liegen Tausende Steine herum. (Philip)

Montag, 28. März 2011

Montag, 14. Februar
Wir haben gesehen, dass überall Steine liegen und dass die Turnhalle abgerissen ist. (Sophie und Alice)

Montag, 31. Januar
Die alte Turnhalle

Das Dach ist schon abgerissen, alle Fenster sind draußen und ein Stück der Wand wurde rausgerissen. Dort kann man in die Turnhalle schauen. Drinnen ist gar nichts mehr. Von den Wänden wurde alles abgerissen und der Boden ist rausgerissen worden. Man erkennt gar nicht mehr, dass es eine Turnhalle war. (Anna und Alice)

Montag, 24. Januar
"Uns ist aufgefallen, dass der Zaun fehlt und dass beim Pavillion keine Holzverkleidung mehr ist." -(Johanna und Tobias)
"Es hat sich nicht viel verändert, außer drei Haufen." - (Alex und Ben)

"Wir finden es schön, dass die Schule abgerissen wird. Der Pausenhof sah ganz anders aus mit dem ganzen Bauschutt" (Alice und Anna)
"Der Zaun ist weg. Überall sind Schrotthaufen." (Max und Oskar)

"Wir finden es schön, dass die Schule abgerissen wird, weil sie danach sauberer und sicherer ist. Die Klos müssen auf jeden Fall erneuert werden, weil es dort total stinkt." (Helena und Justus)
"Es stehen zwei Baucontainer vor unserer alten Schule. Es wurde viel gearbeitet. Viel wurde kaputt gemacht. Der Pausenhof ist noch heil. Die Fenster wurden eingeschlagen." (Akseli, Max und Gino)

"Die Veränderung der Schule: Es sind ein paar Fenster eingebrochen, die Zäune sind abgerissen, ich habe auch Bauarbeiter gesehen und das Äußere von der Vorschule wurde abgerissen. Es hat sich sehr viel verändert." (Sophie)

"Der Zaun ist schon weg. Die Fenster sind weggeschlagen." (Magdalena und Syera)

Quelle: http://www.friedrich-eberst.bad-homburg.schule.hessen.de

Platz für neue Kita

08.04.2011 - Die Rheinpfalz Kaiserslautern

Die Abrissarbeiten haben begonnen, die ehemalige Klinik Münch in der Parkstraße wird eingeebnet. Auf dem Gelände errichtet die Stadt eine neue Kindertagesstätte, zudem soll auf dem Grundstück ein Spielplatz angelegt werden. Etwa 3,9 Millionen Euro soll der Neubau kosten, der als Passivhaus geplant ist. (red).

Der Abriss hat begonnen

08.04.2011 - Die Rheinpfalz Kaiserslautern

Der lange Greifarm des tonnenschweren Baggers frisst sich in das Dach des Schulgebäudes am Benzinoring. Der Abriss des 1953 in Betrieb genommenen Gebäudes beginnt.

Gestern Auftakt zum Abbruch des Gebäudes der BBS II am Benzinoring
An der Berufsbildenden Schule II Wirtschaft und Verwaltung hat der Abbruch des Gebäudeteils Benzinoring begonnen. Der Rückbau des Gebäudes ist der erste Schritt im Rahmen einer mehrjährigen Generalsanierung der Schule. ehr Schüler als üblich zog es gestern während der Pausen in den Schulhof. Mit anzusehen, wie ein tonnenschwerer Hydraulikbagger mit einem bis auf 28 Meter ausladenden Arm mit Schere und Beißzähnen dem Bauskelett aus Mauern zu Leibe rückt, Steine und Betonteile wie Kekse auseinanderbricht, das wollten sie sich nicht entgehen lassen. In den nächsten zwei Wochen wird der Bagger damit beschäftigt sein, das Gemäuer auseinanderzunehmen. Eine Bewässerungsanlage sorgt dafür, dass sich die Staubbildung während des Abbruchs in Grenzenhält. "Dach und Mauern werden Stück für Stück auseinandergebrochen und vorm Abtransport zur Wiederaufbereitung auf Schadstoffe untersucht", erläuterte Bauleiter Waldemar Becker. Rechtzeitig zu Beginn der Abschlussprüfungen Anfang Mais ollen die Abbrucharbeiten beendet sein. Nach weiteren vorbereitenden Arbeiten soll in den Sommerferien mit dem Wiederaufbau des Gebäudeteils begonnen werden. Wochen vor dem Abbruch erfolgte der Rückbau von Wertstoffen: Holz, Metall, Kunststoffe und Glasfaser wurden separiert, Baumaterialien wie Granit, Sandstein und Marmor für eine Wiederverwertung ausgelagert. Das Gebäude Benzinoring wurde im Januar 1953 in Betrieb genommen. Es war damals bereits der erste Bauabschnitt der Berufsbildenden Schule, der in den Folgejahren um die Gebäude entlang der Martin-Luther-Straße, Schanz- und Siegfriedstraße ergänzt wurde. Untergebracht waren in dem Flügel Klassen der Handelsschule und der Berufsschule. Die Generalsanierung der BBS II ist nach Angaben des Beigeordneten Peter Kiefer mit insgesamt rund 23 Millionen Euro veranschlagt. In einem ersten Bauabschnitt wird das Gebäude am Benzinoring neu errichtet. Der mit einem zusätzlichen Obergeschoss und mit einer erweiterten Raumkapazität ausgestatte Neubau schlägt mit 11,6 Millionen Euro zu Buche. Im Erdgeschoß des Neubaus ist eine Cafeteria geplant, die auch für schulische Veranstaltungen genutzt werden kann. Der erste von drei Bauabschnitten soll im Sommer 2013 fertiggestellt sein. In einer weiteren Bauphase sollen die denkmalgeschützten Gebäude an der Martin-Luther-Straße und der Schanzstraße energetisch saniert und mit modernen Unterrichtsräumen ausgestattet werden. Schlusspunkt der mehrjährigen Bauarbeiten, die alle während des laufenden Schulbetriebs vorgenommen werden, sind der Rückbau und Abriss des Gebäudeteils an der Siegfriedstraße. Der mittelfristige Wegfall von elf Klassensälen machte ab Februar 2011 eine Verlegung von Berifsschulklassen in die Münchhofschule in der Gemeinde Hochspeyer notwendig.

Abschied von einem Unikum

08.02.2011 - Taunus Zeitung

Generationen von Jungs und Mädchen haben in der kleinen Turnhalle der Friedrich-Ebert-Schule (FES) Purzelbäume, Bockspringen und Brennball gelernt. Gestern nun wurde die «kleine Halle» der FES abgerissen – der Auftakt zum teilweisen Neubau und der Renovierung der Grundschule.

Anfang der Fünfzigerjahre wurde die Halle mit dem Turnvater-Jahn-Charme errichtet; anfangs noch für den Schulsport, später war hier der TV Gonzenheim zu Hause. TVG-Trainerlegende Ernst «Das Ungeheuer» Breuer brachte hier Hunderten von Kindern das Einmaleins der Leichtathletik bei. «Da ist schwingt jetzt schon ein wenig Wehmut mit. Die Halle hat ihren eigenen Charme», sagt Günther Rössner, lange Jahre Vorsitzender des TVG.
Bis Ende der Woche soll die Halle dem Erdboden gleichgemacht sein, anschließend werden der Pavillon und der Kunsttrakt der Schule abgerissen. Parallel dazu wird das Hauptgebäude entkernt. Der Unterricht findet seit Anfang des Jahres in Container-Schulklassen auf dem Sportplatz Lange Meile statt. Dort befindet sich auch die Container-Halle, in die der TVG bis zum Bau der neuen Dreifeldhalle ausweichen muss.